Wie du aus dem Hamsterrad aus steigst

Wie du aus dem Hamsterrad aus steigst
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Dein Alltag ist immer derselbe Trott und du hast das Gefühl in einer Endlosschleife zu leben? Du fühlst dich wie in einem Hamsterrad, in dem du läufst, damit sich das Rad bewegt, doch eigentlich stellst du dir schon lange die Sinnfrage.

Ich persönlich stelle mir oft die Frage, ob es wirklich der Sinn des Lebens ist, sich jeden Tag ab zuhetzen, um dann zweimal im Jahr für zweieinhalb Wochen durchzuatmen. Das heißt nämlich 48 Wochen im Jahr im Hamsterrad laufen. Danach steigst du kurz aus, um ein bisschen Urlaub haben und danach steigst du wieder ein.
Bestimmt kennst du das Gefühl, das du hast, wenn du am ersten Arbeitstag nach dem Urlaub wieder in die Arbeit fährst. Versetze dich kurz in diese Situation. Der erste Arbeitstag nach dem Urlaub. Wie fühlt sich das an?
Es läuft dir kalt über den Rücken runter? Dann ist es wirklich Zeit, etwas zu verändern.

Schließe für einen Moment die Augen und stell dir vor, du müsstest nie wieder dieses Gefühl haben. Stelle dir vor, es gibt diesen ersten Arbeitstag nach dem Urlaub nicht mehr, weil du vielleicht dort lebst, wo andere Urlaub machen. Oder vielleicht hast du in Gedanken eine Job, den du so sehr liebst, dass du immer gerne hingehst. Oder vielleicht hast du einen Job, den du immer dort machen kannst, wo du gerade möchtest.
Denke dir etwas aus. Was würde sich so richtig gut und perfekt anfühlen?

Bemerkst du es? Sobald du dir den Traum eingestanden hast, kommt dir gleich in den Sinn, dass das eigentlich nicht geht. Es fällt dir auch gleich ein, warum es nicht geht. Dafür gibt es bestimmt sehr viele Gründe. Doch es gibt auch viele Wege, wie es geht.

Alles, was zwischen den Gründen, warum es nicht geht und den Wegen, wie es funktionieren kann, steht, bist du und dein Mindset. Es sind die Sätze, die du dir selbst sagst, es sind die Gedanken, die du über dich selbst hast und das System, das um die gebaut und abgesperrt hast.
Ich möchte dir zeigen, wie du dich Schritt für Schritt daraus lösen kannst.

#1 Löse dich von Bewertungen

Nimm dir einen Zetteln und einen Stift und schreibe darauf die Frage:

Was würde ich machen, wenn mir keiner zusehen würde?

Konkret heißt das: Was würdest du machen, wenn dich keiner bewerten würde? Welchen Job hättest du? Wie würdest du leben? Welche Hobbies hättest du? Welche Kleidung würdest du tragen?

Schreibe jetzt so viele Antworten auf, die dir einfallen.

Wir leben in einer sehr wertenden Gesellschaft. Alles muss beurteilt werden, alles muss kommentiert werden. Menschen dürfen schon fast gar nicht mehr so sein, wie sie einfach sind, denn es gibt sofort eine Bewertung und oft wird dabei verurteilt. Das betrifft jeden von uns (bis auf ganz wenige Gurus wahrscheinlich). Natürlich könnte es dir jetzt komplett egal sein, was andere von dir halten. Wahrscheinlich ist es das aber nicht, denn auch du bewertest andere. Und deine größte Angst könnte sein, dass du genauso bewertet wirst, wie du andere bewertest.

Hand aufs Herz, ich hatte sehr lange Angst davor von Menschen genauso bewertet und verurteilt zu werden, wie ich es bei anderen gemacht habe. Natürlich hat man davon eine riesen Angst, denn man kennt ja selbst seine dunkelsten Gedanken.

Finde heraus, welche Gedanken und Bewertungen es sind, vor denen du so richtig Angst hast. Welche Menschen tauchen vor deinem inneren Auge auf und was denken die über dich, wenn du sagst, was du wirklich möchtest? Dann finde heraus, wieviel von diesen äußeren Bewertungen, die du dir vorstellst, aus deinem eigenen inneren kommen.  

In den nächsten Tage versuche bewusst wahrzunehmen, wann und wen du bewertest oder verurteilst. Vielleicht fühlst du dich sogar besser, wenn du es nicht tust. Probiere es einfach aus.

#2 Finde heraus, wofür du brennst

Nimm wieder einen Zettel und Stift und schreibe dir Frage auf:

Was würde ich machen, wenn Geld keine Rolle spielen würde?

Schreibe jetzt auf, wie dein Alltag aussehen würde, wenn du dir keine Gedanken machen müsstest, wie du genug Geld machst, um alle Rechnungen zu bezahlen. Wo würdest du leben? Wann würdest du aufstehen? Was würdest du den ganzen Tag lang machen? Gehe dabei ins Detail und denke darüber nach, wie du deinen Tag gestalten würdest, so dass du jeden Tag Spaß daran hättest.

Geld hat einen dermaßen hohen Stellenwert in unserem Leben, dass es nur allzu leicht passiert, dem alles unterzuordnen. Wir verwenden Geld nicht, um zu leben, sondern lassen unser ganzen Leben von Geld bestimmen. Du beginnst dich mit anderen zu vergleichen, du machst Geld zum Ursprung deines Glück oder Unglücks, du versuchst vielleicht mit dem, was du hast zu beeindrucken.

Gleichzeitig ist Geld eine einfach Ausrede dafür nichts zu ändern. Denn das Hamsterrad ist die Geldmaschine, sobald du aus dem Hamsterrad aus steigst, kommt kein Geld mehr nach – oder?! Nein! Selbst, wenn uns gelernt wurde, dass nur das Hamsterrad Geld macht, stimmt das so nicht. Gerade im Zeitalter der Digitalisierung gibt es weit mehr und bessere Möglichkeiten, um Geld zu verdienen, als im Hamsterrad zu laufen.

# Sammle Geschichten

Du musst nicht sofort aus dem Hamsterrad raus springen. Höre dich einfach mal um, wie und was andere gemacht haben. Höre dir Geschichten an, wie es andere geschafft haben, aus dem Hamsterrad auszusteigen und ihr Träume zu verwirklichen. Höre Podcast, lies Blogs, tritt mit Leuten auf sozialen Medien in Kontakt.

In deiner eigenen Umgebung ist es wahrscheinlich schwer, Menschen zu finden, die dich so richtig anspornen. Die meisten laufen wahrscheinlich selbst im Hamsterrade. Öffne deine Grenzen rund um dich und lass neue Menschen in dein Leben.

Lass dich von ihnen inspirieren und noch viel wichtiger, lass dir Tipps geben. Du musst die Welt nicht neu erfinden. Schau dir dann, was jene gemacht haben, bei denen es funktioniert hat und mache es ihnen nach oder vielleicht noch besser.

Wenn du Fragen zu meinem Transformationsprozess hast, dann schreibe mir gerne: coach@danifazekas.com

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