Wie du aufhörst, dich selbst unter Druck zu setzen

Frau im Wind mit Palme im Hintergrund
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Gehörst du zu den Menschen, die sich selbst immer ziemlich großen Druck auferlegen? Du bezeichnest dich selbst als perfektionistisch? Doch manchmal hast du das Gefühl unter diesem Druck zusammen zu brechen? Dann lies dir unbedingt diesen Artikel durch. Hier erfährst du, warum es besser ist, damit aufzuhören und wie du das machst. 

Ich möchte dir die Geschichte von Nina erzählen. Sie ist eine recht erfolgreiche junge Frau in den Dreißigern, die nach ihrem Studium in Mindeststudiendauer schnell einen Job in einer angesehenen Marketingfirma fand und sich dort mittlerweile ins Management hinauf gearbeitet hat. Sie hat ein gutes Einkommen, die schönste Kleidung, eine super Figur und sie ist immer top gestylt. Sie kennt lauter coole Leute, mit denen findet man sie abends oft in angesagten Bars und Clubs. 

Die Geschichte, die du dir selbst erzählst

Es fehlt ihr an nichts und die äußere Fassade ist nahezu perfekt. Doch was niemand weiß, ist, dass Nina all das gar nicht genießen kann. Noch schlimmer, sie sieht es gar nicht. Denn in ihrer Wahrnehmung hat sie schon wieder einen Teil der Arbeit heute nicht geschafft. Sie war einfach zu langsam. Außerdem fühlt sie sich unwohl, weil ihr Rock zwickt. Sie war morgens nicht lange genug laufen und hat etwas zu viel gegessen. Typisch Stressesserin. Vormittags wurde sie von einem ihrer Mitarbeiter komisch angesehen, sie weiß nicht genau warum. Wahrscheinlich traut er ihr den Job, den sie macht, nicht zu. Kein Wunder, schließlich konnte sie wieder nicht alle Telefonate beantworten und auch die Verhandlung mit dem neuen Kunden war nicht von Erfolg gekrönt. 

Ich könnte hier noch viele Absätze füllen mit den Gedanken, die diese junge, schöne, erfolgreiche Frau über sich selbst hat. Stell dir vor, Nina sitzt vor dir, öffnet ihr Herz und erzählt dir von ihren Gefühlen und Gedanken? Was würdest du ihr sagen? Vielleicht würdest du ihr sagen, dass doch alles so nicht wäre. Sie hätte den Job verdient, sie wäre wunderschön und niemand könnte alle Emails und Telefonate an einem Tag beantworten. Viel zu viele Tasks – viel zu wenige Stunden. Und ja, manchmal schauen Leute komisch, aber das kann dir doch egal sein. 

Deine Gedanken formen deine Realität

Nina hört dich zwar, doch sie glaubt dir nicht. Denn sie hat ihre eigenen Gedanken. Aus diesen Gedanken formt sie sich Geschichten, die sie sich selbst erzählt. Diese Geschichten erzählt sie sich jeden Tag, ihr Gehirn, ihr Unterbewusstsein, ihr energetischer und physischer Körper haben sich bereits darauf eingestellt. Denn sie erzählt es sich selbst jeden Tag. Andere Menschen mögen es anders sehen, doch das ist deren Realität. Nina hat sich ihre eigene geschaffen. Ihre täglichen Mantren lauten:

Ich bin nicht gut genug (bald werden sie es bemerken). Ich bin nicht schlank genug (sie werden über mich lachen). Ich bin es nicht Wert!

Nina setzt sich nicht bewusst hin und erzählt sich diesen Mantren. Ihre Gedanken sind völlig unkontrolliert, es passiert unbewusst. Sie konditioniert sich unbewusst auf ihren Misserfolg. Sie erkennt ihren eigenen Wert nicht. 

Strategien, um deine Wahrnehmung zu verändern

Falls du eine Nina kennst, erzähle ihr von diesen Strategien. 

Starte deinen Morgen mit 10 min Meditation mit positiven Mantren.
Hier findest du dazu Affirmationen. Wenn du gratis Meditationen zugeschickt bekommen möchtest, dann schicke bitte eine email mit dem Betreff “MEDITATIONSGRUPPE” an coach@danifazekas.com.

Entwickle ein Dankbarkeits-Ritual. Schreibe morgens 5 Dinge auf, für die du dankbar bist.
Du kannst dafür dein Journal oder eine App verwenden. Der Satz kann zB so lauten:

Ich bin dankbar für……, weil……

Schreibe dir morgens drei to-dos auf, die absolute Priorität haben.
Erledige diese drei Tasks als erstes. Informiere gegebenenfalls deine MitarbeiterInnen/KollegInnen von deiner Priorität. 

Mache alle 50 Minuten 10 Minuten Pause.
Das fördert deine Energie und so schaffst du es, auch tatsächlich den ganzen Tag fokussiert zu bleiben. 

Verteile Lob und Komplimente.
Oft fühlen wir uns verurteilt, weil wir andere verurteilen. Ändere deine Strategie, verteile Lob und Anerkennung. Das wirst du auch zurück bekommen. 

Kontrolliere deinen Atem
Wenn du gestresst bist, nimm dir 5 Minuten Zeit, setze dich in Ruhe hin und bring deinen Atem unter Kontrolle. Atme lange und tief in deinen Bauch ein. 

Erkenne deinen Wert
Bevor du schlafen gehst, schreibe 5 positive Dinge auf. Zb was heute gut gelaufen ist, warum du stolz auf dich bist, was die Freude und Spaß gemacht hat. 

Mach all das einen ganzen Monat lang, gib dazwischen nicht auf, egal wie verrückt oder unangenehm es dir vorkommt. Bleib dran und schaue dir danach das Ergebnis an.

Titelbild: Photo by Fernando Brasil on Unsplash

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