Destress: Wie du Gedankenkreisen stoppen kannst

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Kennst du das Gefühl, wenn du nicht einschlafen kannst oder nachts aufwachst, weil dein Gedankenkreisen nicht aufhört. Manchmal führt das sogar bis hin zu Angstzuständen und massiven Stress. Hier ist es wichtig, deine Gedanken unter Kontrolle zu bringen.

Gedankenkreisen. Diese Momente, wenn sich deine Gedanken ununterbrochen, um ein Thema drehen und nicht aufhören. Meist ist es etwas, das dir Sorgen und Ängste bereitet.

Manchmal wachst du vielleicht sogar nachts auf und musst daran denken. Du würdest es gerne stoppen, doch es hört einfach nicht auf. Das schlimmste daran ist, dass in der Nacht, wenn die Welt ganz finster ist, jedes Problem unlösbar scheint. Wie wichtig doch das Licht für uns ist. Denn morgens, wenn du dann das Sonnenlicht in dein Schlafzimmer lässt, denkst du zwar immer noch daran, doch alles ist nur mehr halb so schlimm.

Dennoch hört es nicht auf und dein Gehirn schnappt sich jede freie Minute, um die Gedanken wieder um dieses eine Thema kreisen zu lassen. Es ist vielleicht ein Abgabetermin, den du nicht einhalten kannst, ein finanzielles Problem, das dir Angst macht oder der Tag, wenn du deinen Eltern sagst, dass du das Studium schmeißt. Vielleicht denkst du an den Tag, wenn du endlich deinen Job kündigst oder deinen Partner verlässt. Es kann aber auch sein, dass du dir Sorgen um eine nahestehende Person machst oder um die politische Situation.
Egal was es ist, es ist auf jeden Fall energieraubend und hält dich von anderen wichtigen Dingen ab.

Warum entsteht Gedankenkreisen?

Gedankenkreisen entsteht meist aus Zukunftsängsten. Du machst dir dabei um etwas Sorgen, dass in der Zukunft liegt und du derzeit nicht beeinflussen kannst. Genau daraus entsteht die Angst oder sogar Panik. Der Gedanke daran, dass schlimme Dinge passieren könnten oder auf dich zukommen und du dich ohnmächtig fühlst, es zu verhindern.

Doch wie kannst du dieses Gedankenkreisen stoppen?

Schritt 1: Face the fear
Schau der Angst ganz konkret ins Auge und schreibe dir auf, was das schlimmste ist, das passieren kann. Oft laufen wir vor Ängsten davon, die uns riesig erscheinen, weil wir noch nie genau hingeschaut haben. Lass dich nicht vor deiner Angst hertreiben, drehe dich um und stelle dir die Frage: Was ist das schlimmste, das passieren könnte? Dann wirst du schnell sehen, dass es dazu auch eine Lösung gibt und das Problem gar nicht so groß ist, wie es schien, als du es noch im Rücken hattest.

Schritt 2: Let it go
Wann immer dieses Gedankenkreisen aufkommt, setze dich hin, bringe deinen Atem und deine Gedanken unter Kontrolle. In deiner Meditation lässt du deinen Atem jeden einzelnen Atem aus deinem Kopf tragen. Bis dein Geist leer, leicht und hell ist.

Du übernimmst damit wieder die Kontrolle über deine Gedanken. Du bestimmst, ob sie bleiben dürfen oder gehen sollen. In deiner Meditation entscheidest du dich für gehen und lässt sie los.

>>>> Hier findest du dazu eine geleitete Meditation von mir.

Schritt 3: Stay present
Lebe in der Gegenwart, nicht in der Zukunft, denn die Gegenwart kannst du kontrollieren. Wenn du bereits deine Ängste aufgeschrieben hast, dann schaue dir an, was du JETZT tun kannst. Worüber hast du jetzt die Kontrolle? Wie kannst du den Moment voll leben und auskosten.

Zum Beispiel hast du Angst vor dem Tag, wenn du deine Chefin darüber informierst, dass du kündigst. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Du verlegst den Tag auf HEUTE oder du lässt diese Angst in der Meditation gehen.

Wenn du erst in wenigen Tagen die Möglichkeit hast mit ihr darüber zu sprechen, dann lass es jetzt gehen. Es gibt jetzt nichts zu tun.

>>>> Lifelover Mantra: Ich lebe den Moment.

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